Wann ist jemand ein Coomer?
Jemand wird als Coomer bezeichnet, wenn der Pornokonsum den Alltag beeinträchtigt. Konkret erkennt man das an:
- Häufigkeit: mehr als viermal täglich Pornos schauen und masturbieren.
- Zeitaufwand: mehr als 15 Stunden pro Woche mit Pornos verbringen.
- Negative Folgen: schlechtere Konzentration, weniger Motivation, Aufschieberitis und Probleme in sozialen oder romantischen Beziehungen.
- Beispiel: Ein Student, der statt zu lernen täglich fünf Stunden auf Pornoseiten verbringt und Verabredungen mit Freunden absagt.
Ein Coomer ist also nicht jemand, der gelegentlich Pornos schaut, sondern jemand, bei dem dieses Verhalten dauerhaft auftritt und ihm und/oder den Menschen in seinem Umfeld schadet.
Ein Coomer ist etwas anderes als ein Gooner. Gooning ist ein Zustand, eine von Edging abgeleitete Aktivität. Gooning kann zum Alltag eines Coomers gehören. Ein Gooner ist eine intensivere Form eines Coomers, bei der der Pornokonsum noch länger andauert und intensiver ist und dieser tranceartige Zustand bewusst angestrebt wird.
